Bundesverband der Entrümpler und Haushaltsauflöser gegründet

Bundesverband der Entrümpler und Haushaltsauflöser gegründet

Beim privaten oder gewerblichen Auszug aus Immobilien ist eine geregelte Entrümplung oder Haushaltsauflösung mit großem Aufwand verbunden. In vielen Städten und Regionen Deutschlands haben sich Dienstleister auf die Abwicklung von Entrümplungen spezialisiert, einheitliche Richtlinien gab es für diesen Service bislang nicht. Mit der Gründung des Bundesverbandes der Entrümpler und Haushaltsauflöser soll ein öffentliches Bewusstsein für diese Dienstleistung geschaffen werden, ergänzt um die Zertifizierung für einen bundesweit einheitlichen Branchenstandard.

Einheitlicher Auftritt und klare Zielsetzungen

Stefano Straberg war 2018 der Zündfunke und Initiator der Idee, einen Verband und somit eine Anlaufstelle für Entrümpler & Haushaltsauflöser ins Leben zu rufen. In den folgenden Monaten plante er die Umsetzung mit seinem langjährigen Geschäftspartner Rene Schmücking. Hieraus gründetet sich zum 24.07.2019 der Bundesverband der Entrümpler & Haushaltsauflöser, der seit Anfang Januar 2020 nach allen Eintragungen nun auch offiziell mit der Arbeit beginnt.
Gründungsmitglieder sind Lisa und Stefano Straberg, Frank Reuter, Rene Schmücking, Andre Ludwig und Bernd Verkerk. Der Verband geht mit klaren Zielsetzungen voran, der den gemeinschaftlichen und qualitativ hochwertigen Auftritt in der Öffentlichkeit in den Vordergrund stellt. Der Bundesverband möchte zukünftig mit einer Stimme die Interessen seiner Mitglieder vertreten, deren Dienstleistung in Umfang und Qualität nur einem kleinen Teil der Bundesbürger bewusst ist.

Neben dem Aufbau eines Bewusstseins in der Öffentlichkeit ist die Etablierung einer externen Zertifikatsvergabe geplant, um die Qualitäten aktueller Mitglieder und weiterer Unternehmen der Branche hervorzuheben. Finanziell soll die Mitgliedschaft durch Einkaufsvorteile attraktiv werden, wofür zukünftig individuelle Verbandskonditionen zu definieren sind. Einen besonders hohen Stellenwert schreibt der Verband der Definition von Branchen- und Qualitätsstandards zu. Hierunter fallen neben der fachgerechten Entsorgung auch Themen wie Mitarbeiteraus- und Fortbildung sowie ökologische Aspekte bzgl. der Verwertung und Entsorgung von Hausrat und Mobiliar.

Interne Planungen und Diskussionen sowie aktive Hilfe für aktuelle und zukünftige Mitglieder ist in weiteren Bereichen angedacht. Themen wie der richtige Fuhrpark und Versicherungsschutz, die Zusammenarbeit mit Entsorgern oder die geregelte Aus- und Fortbildung nehmen eine wichtige Rolle ein. Gleiches gilt für Umweltthemen oder die Etablierung eines einheitlichen Arbeitsschutzes inklusive Arbeitskleidung.

Mit Tools und Apps zum zeitgemäßen Service

Hohe Qualität statt Dumping-Preisen und Professionalität statt fehlenden Strukturen stellen die wichtigsten Vorsätze des Bundesverbandes dar. Dies soll unter anderem durch den Aufbau digitaler Lösungen gefördert werden, um Kunden wie Angehörigen der Branche die Zusammenarbeit zu erleichtern.

Vom Verband geplant ist eine Angebots-App, die den Mitgliedern und dem Kunden mehr Transparenz in der Angebotserstellung und Abgabe liefern soll. Der Verband stellt sich konsequent gegen Billiganbieter, möchte jedoch trotzdem den regionalen Wettbewerb ankurbeln. Eine Zertifizierung einzelner Dienstleister nach transparenten Kriterien ist hierbei ein wichtiger Schritt.

Klare Anforderungskriterien für neue Mitglieder

Der neu gegründete Verein steht allen Dienstleistern der Branche offen, die für eine Mitgliedschaft klare Rahmenbedingungen zu erfüllen haben. Diese müssen ihrer Tätigkeit im Vollgewerbe nachgehen und Gewerbeanmeldung sowie ihre Rechtsform vorlegen. Gleiches gilt für den Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung und die Kooperation mit einem professionellen Entsorger. Bei Existenzgründern der Branche wird ein Businessplan oder Franchisevertrag eingefordert, für die Angestellten des Unternehmens muss der Nachweis der gesetzlichen Vorgaben bezüglich der Zahlung des Mindestlohns erbracht werden.

Strenge Zertifizierung aller Mitglieder

Firmen, die das genannte Anforderungsprofil erfüllen, steht eine zukünftige Mitgliedschaft im Bundesverband offen. Hierbei sind alle Mitglieder verpflichtet, eine Reihe verschiedener Zertifizierungspunkte einzuhalten, um den seriösen und professionellen Charakter des Verbandes zu untermauern.

Zu den wichtigsten Punkten zählen die Verpflichtung zu einer Festpreisgarantie, die Ausstellung von Entsorgungsnachweisen sowie ein kostenloser Besichtigungstermin vor der Entrümplung oder Haushaltsauflösung. Die Abrechnung mit Kunden muss professionell, korrekt und nachvollziehbar erfolgen, gleiches gilt für die Erstellung von Angeboten zur Entrümpelung. Die Angebotserstellung hat schriftlich zu erfolgen, nicht via Telefon.

Mit Einhaltung der genannten Maßstäbe können zukünftig Interessenten an den Bundesverband der Entrümpler und Haushaltsauflöser herantreten. Existenzgründer oder etablierte Dienstleister quer durch Deutschland haben so die Möglichkeit, sich noch professioneller zu präsentieren und sich im wachsenden Wettbewerb der speziellen Dienstleister als seriöser Fachbetrieb zu präsentieren.

 

Über den BVEH

Seit Juli 2019 arbeitet der Verband daran, für einen gemeinschaftlichen und hochwertigen Auftritt in der Öffentlichkeit zu sorgen. Der Verband handelt jederzeit im Interesse seiner Mitglieder und versucht auf dieser Grundlage, die Arbeit und Konzepte der Entrümpler wirksam zu präsentieren. So vergrößert sich auch der Kundenstamm rund um die Dienstleistung, wodurch immer mehr Menschen auf einen derart professionellen Service zurückgreifen.
Als Bundesverband der Entrümpler und Hauthaltsauflöser hat sich der BVEH darauf fokussiert, einen einheitlichen, qualitativ nachhaltig ökologischen Ansatz für die Branche zu schaffen.

 

Pressekontakt:
Andre Ludwig
Bundesverband der Entrümpler und Haushaltsauflöser e.V.
Ubierring 11
50678 Köln
Email: marketing@bve-h.de
Internet: www.bve-h.de
Tel: 0221-969 86668

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